MLP Marathon Mannheim

Am vergangenen Samstag (12.05.2012) fand der MLP Marathon in Mannheim statt – ein so genannter “Dämmermarathon”, der erst um 18:30 Uhr startete. Da meine Cousine in Mannheim wohnt, nutzte ich die Gelegenheit, sie vorher noch zu besuchen und mich bei Ihr über Nacht einzuquartieren, was allerdings einige Tage vorher bereits abgesprochen war. Dies hatte zudem den großen Vorteil, dass sie mich mit dem Auto fast bis zum Start fahren konnte und es auch so ausgemacht war, dass sie mich nach dem Zieleinlauf auch dort wieder abholen würde. Tja – es sollte alles ganz anders kommen …

Der Mannheimer Rosengarten war überfüllt mit Läufern und ich wollte mich ungefähr 20 Minuten vor dem Start zu meinem Startblock (A3) bewegen. Dummerweise konnte man die Zugangsstraße zum Start nicht überqueren, da sie mit Bauzäunen gesperrt war. Die Veranstalter haben allerdings daran gedacht, eine Metallbrücke über diese Straße zu bauen, auf die dann zusammen mit mir gefühlte 200 Läufer auf einmal zustürmten, so dass es etliche Minuten dauerte, bis ich bei und schließlich über der Brücke war. Mir lief langsam die Zeit davon und ich nahm den erstbesten Eingang in den Startbereich (A2) – war zwar nicht mein Startblock (A3) – aber egal … Hauptsache auf der Startgeraden. Nach 10 weiteren Minuten begann der Start des Mannheim Marathons. Meine Taktik war, wie auch im vergangenen Jahr, bis km 20 nichts zu essen und erst ab dieser Kilometermarkierung dann mit den Powergels anzufangen – alle 5 km ein Gelbeutel. Die Zuschauerbeteiligung war recht gut und die Kinder am Straßenrand freuten sich über jeden Läufer, der ihre Hände beim Vorbeilaufen abklatschte. Wie ich bald bemerkte, hatte ich an diesem Tage wohl zu wenig gegessen, da ich wegen der Fahrt zu meiner Cousine nur eine Laugenbrezel und ein Snickers zu mir nahm. Zum Kaffee gab es zwar noch eine halbe Schneckennudel, was aber wohl in Anbetracht der zu absolvierenden Strecke viel zu wenig war. Das merkte ich dann nach genau 15 km, als mein Magen anfing zu knurren. Ein ganz schlechtes Zeichen, doch ich kämpfte mich weiter und begann dann ab km 18 mit der Einnahme eines Powergels, da genau bei dieser Kilometermarkierung auch Getränke gereicht wurden, die man unbedingt braucht, um zum einen diese klebrige Masse herunterzuspülen und diese dann im Magen auch noch so zu verdünnen, dass die Kohlenhydrate auch relativ schnell aufgenommen werden können. Dann kam ich an der Marathonweiche vorbei, wo man sich auch als Marathonläufer überlegen kann, abzubiegen und sich für den Halbmarathon werten zu lassen. An dieser Stelle hatte ich die ersten Selbstzweifel und ich hielt kurz darauf für ca. 45 Sekunden an, um mir die Sache durch den Kopf gehen zu lassen. Da aber wohl doch noch ein Funken Motivation in mir vorhanden war, den kompletten Marathon durchzustehen, lief ich weiter. Es ging über die Kurt-Schumacher-Brücke nach Ludwigshafen und kurz darauf merkte ich, wie mir kalt wurde. Beim Start um 18:30 Uhr war die Sonne noch einigermaßen vorhanden und ich dachte wirklich, ich könnte mit einer Kniehose und einem kurzen Laufshirt den Marathon laufen. An den Beinen fror ich nicht, aber obwohl ich noch ein Funktionsunterhemd unter dem kurzen Laufshirt trug, begann ich zu frösteln. Dies war der Anfang vom Ende. Meine Vermutung ist, dass mein Körper für die Aufrechterhaltung der Körperwärme zu viel Energie aufwenden musste und mir diese Energie letztendlich beim Laufen fehlte. Bei km 24 am Theater in Ludwigshafen brach ich schlussendlich den Marathon ab und stieg aus. Nichts ging mehr und beim Gedanken, jetzt “nur” noch 18 km laufen zu müssen, sank meine Motivation schlagartig. Neben den beiden bereits erwähnten Mankos, dass ich zu wenig gegessen hatte und ich zudem fror, kam sicher auch noch dazu, dass ich in den Wochen vor dem Marathon nur maximal 25 km im Training gelaufen bin und keinen einzigen Lauf über 30 km durchgeführt habe. Dies hat sicher auch zu diesem Ergebnis geführt.

Da ich mit meiner Cousine ausgemacht hatte, dass sie mich im Ziel wieder abholt, rief ich sie nun etwas früher über mein Handy an und lies mich von ihr in Ludwigshafen abholen. Allerdings dauerte es noch ungefähr 40 Minuten, die ich in der abendlichen Kälte warten musste, bis sie hier war und mich abholte. Bei ihr zu Hause angekommen, freute ich mich auf eine warme Dusche und stärkte mich mit Kaffee und zwei Stück Kuchen. Sehr spät wurde es an diesem Abend für mich auch nicht und ich ging dann um 00:15 Uhr ins Bett.

Am kommenden Tag dachte ich immer wieder über die beiden noch bevorstehenden Wettkämpfe nach (Challenge Kraichgau und Challenge Roth), die in 4 bzw. 8 Wochen auf mich warteten. Gedanken, alles abzusagen und dieses Jahr keine weiteren Wettkämpfe zu absolvieren, kamen mir immer wieder in den Sinn, doch letztendlich habe ich mich nun dazu durchgerungen, an beiden kommenden Triathlon-Wettkämpfe teilzunehmen. Als zwingende Voraussetzung dafür habe ich mir zum einen vorgenommen, das Training wie geplant durchzuziehen und zum anderen unbedingt noch 8 kg abzunehmen, um mir beim Challenge Roth den abschließenden Marathonlauf etwas zu “erleichtern”.

Dann heißt es nun also, keine Zeit zu verlieren und wieder voll in das Training einzusteigen – los geht’s …

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Buddhistische Literatur – Update #3

Wie ich bereits im Update #2 geschrieben habe, hatte ich Zweifel, meinen eingeschlagenen buddhistischen Weg (Karma Kagyü – Diamantweg) weiter zu gehen. Mittlerweile bin ich zu einer Entscheidung gekommen und zum 31.03.2012 aus dem Buddhistischen Zentrum der Karma Kagyü Linie ausgetreten.

Mein erstes Zen-Buch habe ich auch fertig gelesen und es war insgesamt sehr interessant, den Zen-Buddhismus mal etwas näher kennen zu lernen. Allerdings muss ich sagen, dass ich doch nach wie vor am tibetischen Buddhismus hänge – Zen ist mir einfach zu “nüchtern”.

Daher habe ich mich entschlossen, nun ein Buch des Dalai Lama zu lesen, in dem es um den Lamrim – den Stufenweg zur Erleuchtung – geht. Genaueres dazu findet Ihr auf meiner Seite “Buddhistische Literatur”.

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Buddhistische Literatur – Update #2

Ich habe in den vergangenen Wochen oft darüber nachgedacht, ob mein buddhistischer Weg (Karma Kagyü – Diamantweg), den ich vor über einem Jahr begonnen habe zu gehen, der richtige für mich ist. Eine abschließende Antwort auf diese Frage habe ich noch nicht gefunden, aber es zeichnet sich eine deutliche Tendenz ab, diesen eingeschlagenen Weg zu verlassen und mich nach Alternativen umzusehen.

So kommt es auch, dass ich das begonnene Buch “Von Tod und Wiedergeburt” (Lama Ole Nydahl) nicht weiterlesen, sondern mich nun in ganz neuen buddhistischen Bereichen umsehen werde.

Das neue Buch, das ich jetzt begonnen habe zu lesen, findet Ihr wie immer auf meiner Seite “Buddhistische Literatur”.

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Flaggenaktion am 10. März

Der 10. März ist der Nationalfeiertag der Tibeter. Er erinnert an den Volksaufstand von 1959, der von den chinesischen Truppen blutig niedergeschlagen wurde.

Die Tibet Initiative Deutschland ruft seit einigen Jahren an diesem Tag immer wieder zur Flaggenaktion auf, um damit für die Rechte der Tibeter einzutreten.

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Buddhistische Literatur – Update #1

Ich habe vor einiger Zeit begonnen, ein neues Buch von Lama Ole Nydahl zu lesen. Gekauft habe ich es bei unserem Sangha-Retreat in der Altmühle. Da ich geplant habe, dieses Jahr im Europa-Center (EC) in Immenstadt im Rahmen des Sommerkurses am Phowa-Kurs teilzunehmen, dachte ich mir, dieses Buch wäre als Vorbereitung auf diesen Kurs sicher hilfreich.

Alle Details zu diesem Buch findet Ihr auf meiner Seite “Buddhistische Literatur”.

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Meine Ziele für 2012 …

Auch für das Jahr 2012 habe ich mir wieder Ziele gesetzt, die ich erreichen möchte. Insgesamt gesehen sind es eher keine neuen Ziele, sondern solche, die ich in diesem Jahr nicht erreicht habe – also nehme ich sie mir wieder für 2012 vor.

Umstellung der Ernährung & Gewichtsreduktion
Ja, ja – das liebe Gewicht …
Aufgrund meiner “inkonsequenten” Ernährung in 2011 habe ich es nicht geschafft, mein Körpergewicht unter die magische Schallgrenze von 80kg zu katapultieren. Genau genommen habe ich es aber zumindest mehr oder weniger gehalten, habe also dieses Jahr nicht zugenommen. Ist ja immerhin auch etwas …
Ab dem 02.01.2012 werde ich also meine Ernährungsweise umstellen und mich nach den Richtlinien des Dr. Ulrich Strunz ernähren. D.h. im Detail, mich kohlenhydratfrei zu ernähren, d.h. so gut wie kein Brot, Nudel, Kartoffel, Reis und vor allem keine “leeren” zuckerhaltigen Lebensmittel zu mir zu nehmen. Stattdessen viel Eiweiß, Gemüse, Obst und gesunde Fette essen. Dazu werde ich gezielt NEMs (Nahrungsergänzungsmittel) wie Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und einzelne Aminosäuren einnehmen, da sich diese in den heutigen Lebensmitteln nicht in dem ausreichenden Maße befinden, in dem der Mensch sie eigentlich benötigt.

Finish beim “Challenge Roth” unter 12:00 Std.
Auch 2012 werde ich wieder beim Challenge Roth starten und diesmal nicht nur finishen, sondern mir fest vornehmen, in einer Zeit von unter 12:00 Std. ins Ziel zu kommen. Dies setzt ein gut geplantes Ausdauertraining voraus, mit dem ich ebenfalls ab dem 02.01.2012 beginnen werde. Der Wettkampfplan für 2012 steht eigentlich auch schon. Dazu wird es in den kommenden Tagen einen weiteren Blog-Eintrag geben.

Schlagzeug spielen in einer Band
Auch dieser Punkt war 2011 bereits auf meiner Liste und momentan habe ich 2-3 Anfragen von Bands laufen, so dass es eigentlich ganz gut aussieht. Sollte hier nichts passendes dabei sein, mache ich mir zumindest keinen unnötigen Druck, denn das Jahr fängt ja gerade erst an und in den verbleibenden 366 Tagen des Jahres 2012 werde ich sicher eine Band finden.

Elektronische Musik
Diesen Punkt sehe ich jetzt weniger als wirkliches Ziel, als vielmehr neues Interessengebiet an. Tom, ein sehr guter Freund von mir, hat früher bereits auf Basis von Synthesizern und Computern elektronische Musik gemacht, musste aber aus Zeitmangel dieses Hobby leider aufgeben. Da wir uns relativ oft treffen und erst kürzlich auf dem Schiller-Konzert in Karlsruhe waren, kam mir die Idee, zusammen mit ihm ein neues Musikprojekt auf die Beine zu stellen. Da er sich nach wie vor für diese Art Musik interessiert, war er zumindest nicht abgeneigt. Wie sich dies zukünftig durchführen lässt bzw. in welchem zeitlichen Rahmen dieses Musikprojekt bestehen kann, werden wir noch sehen und ist zum jetzigen Zeitpunkt noch total offen. Ich werde über die Fortschritte dieses Projekts an dieser Stelle wieder berichten.

So – nun bleibt mir nur noch, Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2012 zu wünschen.

Für alle, die sich ebenfalls Ziele für 2012 vorgenommen haben, gibt es hier ein kurzes Zitat, über das es sich mal nachzudenken lohnt:

“Auch eine Reise über tausend Meilen beginnt mit einem Schritt.”   (Buddha)

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Jahresrückblick 2011

Wie schnell doch so ein Jahr vergeht. Das merkt man am ehesten, wenn man sich die Blogeinträge des Jahres 2011 nochmals anschaut. Viel ist geschehen – erfreuliches und auch weniger erfreuliches, aber so ist nunmal das Leben …

Nachdem mittlerweile auf jedem Fernsehsender ein Jahresrückblick zu sehen ist, dachte ich mir, ich pflege diese “Tradition” und schaue auch auf das Jahr 2011 zurück, das nun langsam zur Neige geht. Hauptsächlich aus dem Grund, da ich am 28.12.2010 meine Ziele für dieses Jahr definiert habe und nun natürlich sehen möchte, welche davon realisiert oder noch nicht erreicht wurden.

Los geht’s …

Das Jahr 2011 war mit Sicherheit das Jahr der Konzerte. Ich kann mich nicht erinnern, so viele Konzerte überhaupt schon mal in einem Jahr besucht zu haben. Hier eine chronologische Auflistung meiner/unserer (mit meiner Frau bzw. meinen Söhnen) besuchten Konzerte:

  • Unheilig – “Grosse Freiheit II Jubiläums Tour” – Karlsruhe (Januar)
  • Hurts – “Tour 2011″ – Neu-Isenburg (März)
  • Alex Max Band – “Tour 2011″ – Stuttgart-Wangen (März)
  • Sunrise Avenue – “Real Tour” – Stuttgart (April)
  • Peter Maffay – “Tattoos Tour” – Mannheim (Mai)
  • Unheilig – “Heimreise Tour” – Iffezheim (Juli)
  • Rammstein – “Made in Germany 1995-2011 Tour” – Frankfurt (Dezember)
  • Schiller – “Live 2011 Klangwelten – Elektronik Pur Tour” – Karlsruhe (Dezember)

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Leider mussten wir am 02.10.2011 unser geliebtes Kaninchen “Bugs Bunny” krankheitsbedingt einschläfern lassen. Wir vermissen ihn sehr und er wird immer einen Platz in unserem Herzen haben, wie auch schon seine Schwester “Beatrice”. Ich würde mich freuen, wenn er und seine Schwester in einem anderen Daseinsbereich wiedergeboren wurden (vielleicht als Menschen …) und wir sie vielleicht irgendwann mal wieder treffen. Im Leben begegnet man sich immer zweimal.

Wir haben ja über die Hilfsorganisation World Vision bereits ein Patenkind in Tansania und haben uns dann dazu entschlossen, seit Februar 2011 ein weiteres Patenkind zu unterstützen. Es handelt sich um Kunga Tseyang, ein tibetisches Mädchen, das in Chaundra (Nordindien) lebt.
Allerdings mussten wir uns dann Ende Oktober von unserem Patenkind Sajidu Salimu Nasibu verabschieden, da die Bewohner des Dorfes, in dem er lebt, sich nun selbst versorgen können. World Vision hat uns dann ein anderes Patenkind vorgeschlagen, das wir nun seitdem unterstützen. Der Junge heißt Abel Mezgebu und lebt in Äthiopien. Wir freuen uns sehr, nun ihm und den Dorfbewohnern des Projektes Nedjo helfen zu können und hoffen, dass sie durch unsere Hilfe ein besseres  Leben führen können.

 

So, nun aber zu meine selbst gesteckten Zielen für das Jahr 2011:

  •  Finish beim “Challenge Roth”
    Nach fast 10-jähriger Wettkampfpause auf der Ironman-Distanz kam ich am 10.07.2011 nach 12 Stunden, 55 Minuten und 10 Sekunden in Roth ins Ziel und war überglücklich, gefinished zu haben. Geplant war zwar eine Zeit unter 12 Stunden, was aber an diesem Tag einfach nicht möglich war.
  • Leben nach dem Buddhismus
    Eigentlich hätte ich dieses Ziel etwas anders beschreiben sollen – “Buddhist werden”. Denn dieses Ziel ist eigentlich besser definierbar, als “nach dem Buddhismus leben”. Wie dem auch sei – ich bin am 06.01.2011 offiziell in das Buddhistische Zentrum der Karma Kagyü Linie in Karlsruhe eingetreten. Vom 12.-13.02.2011 nahm in dann am Südwestkurs mit Lama Ole Nydahl in Wörth teil und habe Sonntags offiziell Zuflucht genommen, d.h. seit diesem Tage würde ich mich offiziell als Buddhist bezeichnen. Um die Karlsruher Sangha (Gemeinschaft der Praktizierenden) besser kennenzulernen, fand vom 18.-20.11.2011 ein Sangha-Retreat in der Altmühle statt, was sehr viel Spaß gemacht und meine Verbindung zu den Freunden im Zentrum verstärkt hat. Der letzte logische Schritt war dann mein Kirchenaustritt am 22.11.2011.
    Ich versuche bereits, das ganze Jahr 2011 über, nach den Regeln des Buddhismus zu leben, was mir mal mehr und mal weniger gelingt. Ich sehe das Ziel dennoch als erreicht an, da ich seit der Zufluchtnahme am 13.02.2011 aus meiner und auch aus buddhistischer Sicht Buddhist bin.
  • Umstellung der Ernährung & Gewichtsreduktion
    Hier muss ich ganz klar und deutlich sagen bzw. schreiben: Dieses Ziel habe ich nicht erreicht. Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich in diesem Jahr versucht habe, konsequent die von Dr. Ulrich Strunz empfohlene Ernährungsweise zu befolgen und umzusetzen, was mir aber bisher nur immer wochenweise gelang. Allerdings hat dies auch was Gutes. Mir ist aufgrund meiner Aufzeichnungen bewusst geworden, wo meine ernährungstechnischen Schwachpunkte liegen und an diesen werde ich auch im kommenden Jahr 2012 arbeiten, d.h. dieses Ziel wird auch 2012 noch aktuell sein. Mein Wunschgewicht liegt immer noch unter 80 kg und im kommenden Jahr werde ich es schaffen …
  • Schlagzeug spielen in einer Band
    Hier hat sich zwar einiges getan, aber die passende Band habe ich bis heute nicht gefunden. Den Unterricht im Drummer Circle habe ich aus verschiedensten Gründen nach einem Jahr unterbrochen und übe seitdem wieder alleine zu Hause. Ich komme aber gut mit dieser “Unterrichtsmethode” zurecht und mache auch weiterhin Fortschritte. Im Laufe des Jahres hatte ich Kontakt zu vielen Musikern und Bands, wobei nur zwei Bands dabei waren, mit denen ich wirklich gerne gespielt hätte. Bei der ersten Band war ich zum Casting eingeladen und hatte auch ein sehr gutes Gefühl, aber gegen einen Mitkonkurrenten mit über 10jähriger Schlagzeugerfahrung hatte ich einfach keine Chance. In der zweiten Band habe ich genau zweimal mitgeprobt und dabei hat sich dann herausgestellt, dass die musikalischen Interessen innerhalb des Bandgefüges nicht mit meinen Vorstellungen zusammenpassten. Ich wollte auch mal aktuelle Rocksongs aus den Charts covern und der Rest der Band stand mehr auf alte Blues- und Rocksongs und wollte ausschließlich diese spielen. Tja, hat leider dieses Jahr nicht geklappt, aber ich habe es in dieser Hinsicht auch nicht eilig

Wenn ich nun ein Fazit ziehe, kann ich sagen, dass ich zumindest 50% meiner Ziele erreicht habe (Finish in Roth & Buddhist werden). Die anderen beiden Ziele werde ich mir für 2012 wieder vornehmen und ich bin sehr zuversichtlich, diese dann im kommenden Jahr auch wirklich zu erreichen. Evtl. kommen noch ein paar andere Ziele hinzu – diese könnt Ihr dann in meinem nächsten Blog-Eintrag lesen.

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Abel Mezgebu aus Äthiopien

Bereits Mitte Oktober bekamen wir einen Brief von World Vision, der Organisation, über die wir unsere Patenschaft für Sajidu Nasibu aus Tansania abgeschlossen haben. Darin wurde uns mitgeteilt, dass die Einwohner des Projektes Nkwenda, in dem auch unser Patenkind lebt, die angestrebten Ziele erreicht haben und nun durch Eigeninitiative und Engagement zunehmend in der Lage sind, das zu erhalten und fortzuführen, was sie gemeinsam mit World Vision über Jahre hinweg erarbeitet haben. Dies bedeutet, dass sich World Vision nun schrittweise aus der Region zurückziehen wird und die Verantwortung für das Weiterführen der Entwicklungsprogramme der Bevölkerung und den lokalen Projektpartnern übergibt. Somit endet an dieser Stelle unsere Unterstützung und auch leider der Briefkontakt mit Sajidu. Wir hatten geplant, ihn in den kommenden Jahren, verbunden mit einem Afrika-Urlaub, besuchen zu können. Daraus wird nun leider nichts mehr – sehr schade. Wir denken aber, dass die Bewohner des Dorfes auf einem guten Weg sind und ihre Zukunft nun mehr und mehr eigenverantwortlich und selbständig gestalten können, was ja auch Sinn unserer Unterstützung für Sajidu war.

Erfreulicherweise wurde uns nun angeboten, unsere laufende Patenschaft auf ein anderes Patenkind zu übertragen, was wir natürlich gerne angenommen haben. Unser “neues” Patenkind heißt Abel Mezgebu und wurde am 27.05.2004 geboren. Ein Bild von Abel könnt Ihr am Anfang dieses Blogeintrags sehen. Abel lebt mit seinen Eltern im Projekt Nedjo in Äthiopien. Er hat einen Bruder und leider reichen die geringen Einkünfte der Familie oft nicht einmal zur Versorgung mit dem Nötigsten aus. Geplant ist in diesem Projekt, die Bauern mit besserem Saatgut und landwirtschaftlichen Schulungen zu unterstützen. Zudem wird World Vision dort neue Gesundheitsstationen bauen, um die schlechte medizinische Versorgung der Bevölkerung zu verbessern. Ebenso sollen die Eltern von der Wichtigkeit einer guten Schulbildung überzeugt werden und einige der Gelder werden für Schulgebäude, Schulausstattungen sowie Lehrerfortbildungen verwendet. Mit unserer Unterstützung hoffen wir, Abel auf dem Weg in eine bessere Zukunft begleiten zu können und ihn in ein paar Jahren bei einem Besuch auch mal persönlich kennenzulernen.

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Schiller Tour “Live 2011 Klangwelten – Elektronik Pur” in Karlsruhe

Am 16.12.2011 traf ich mich mit zwei Freunden (Tom und Marco), um an diesem Abend die Klangvielfalt der Band Schiller im Konzerthaus Karlsruhe live zu erleben. Pünktlich um 20:00 Uhr begann dann auch das Konzert und ich stellte die doch erheblichen Unterschiede zum Rammstein-Konzert eine Woche vorher fest. Das Publikum war gänzlich ein anderes – eher kulturinteressiert und es gab auch keine “Alkohol-Leichen”. Auch das ganze Ambiente erinnerte weniger an ein Rock-Konzert, als mehr an ein Klassik-Konzert. Eine sehr angenehme Atmosphäre und das zudem auch im Konzerthaus in Karlsruhe, wo eine solche Veranstaltung optimal platziert ist.

Auf der Bühne agierten insgesamt vier Musiker, die ich hier kurz vorstellen möchte: Christopher von Deylen (Keyboards), Christian Kretschmar (Keyboards), Ralf Gustke (E-Drums) und Cliff Hewitt (E-Drums). Untermalt wurden die Stücke von tollen Lichteffekten, die meistens aus dem Rückraum der Bühne durch erzeugten leichten Nebel nach vorne strahlten und die Musiker nur als Silhouetten erscheinen ließen. Durch den Einsatz von Halogenstrahlern, was heute durchaus auf den Bühnen schon Standard ist, war ein rascher Farbwechsel möglich. Manchmal wurde man allerdings auch durch sehr helle Strahler, zumindest in unserer Reihe, geblendet. Zu den Stücken, die an diesem Abend gespielt wurden, kann ich leider nicht viel sagen, da ich zum einen nicht alle kannte und auch die Namen dieser Songs nicht wusste. Ich habe in letzter Zeit wenig Musik von Schiller gehört und auch die Live-DVDs, die bei mir zu Hause im Regal stehen, müsste ich mir nach diesem Konzert mal wieder ansehen. Nach ca. einer Stunde gab es, wie bei einem Konzert üblich, eine kurze Pause von 15 Minuten, bevor es mit der zweiten Hälfte des Konzerts weiterging. Da ich selbst Schlagzeug spiele, haben mich besonders die Rhythmen begeistert, die von Ralf Gustke und Cliff Hewitt an diesem Abend gespielt wurden. Manche dieser Kompositionen sind in dieser Form auch nur dadurch möglich  geworden, da zwei E-Drums zum Einsatz kamen. Ein Schlagzeuger alleine kann diese Klangvielfalt nicht produzieren und auch der Einsatz eines Akustik-Drums hätte nie diese Sounds hervorgebracht, die mittlerweile das Markenzeichen von Schiller sind. Nach einigen Zugaben endete der Abend dann nach ungefähr zwei Stunden Spielzeit.

Eine kurze Anmerkung noch zum Schluss. In diesem Konzert hat Christopher von Deylen bewusst auf den Einsatz von Gastmusikern verzichtet, was sonst des öfteren der Fall ist. Der Name dieser Tour “Live 2011 Klangwelten – Elektronik Pur” spiegelt aber auch genau diese Absicht wider und im kommenden Jahr steht auch schon die nächste Schiller-Tour an, bei der wieder Gastmusiker eingeladen werden, um die sphärischen Klänge Schillers durch Gesang zu unterstützen. Ich werde wohl auf alle Fälle 2012 mit dabei sein.

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Rammstein Tour “Made in Germany 1995-2011” in Frankfurt

Am vergangenen Freitag Abend war es soweit und ich konnte endlich nach Frankfurt/Main fahren, um mir die “Made in Germany 1995-2011″-Tour von Rammstein anzusehen. Ich bin jetzt nicht ein so eingefleischter Rammstein-Fan, habe aber schon viel von ihren Live-Auftritten und der außergewöhnlichen Show gehört, so dass ich mir diese einfach einmal ansehen musste.

Die Fahrt nach Frankfurt verlief problemlos, auch wenn der Regen erst in Höhe Heidelberg besser wurde und schließlich ganz aufhörte. In Frankfurt angekommen hatte ich Glück und fand in unmittelbarer Nähe der Festhalle eine Parknische, wo ich kostenlos mit meinem Wagen stehen konnte. Zu Fuß hatte ich dann nur noch ca. 10 Minuten zu bewältigen. Nach einer kleinen Stärkung (Bratwurst mit Brötchen) lief ich Richtung Eingang und dort wurde man zuerst kurz “abgetastet” und schließlich beim Haupteingang sowohl das personifizierte Ticket und der Personalausweis kontrolliert. In der Festhalle war es schon sehr voll, da es mittlerweile auch bereits 19:15 Uhr war. Um 20:00 Uhr sollte die Vorgruppe Deathstars aus Schweden auftreten. Pünktlich ging dann das Saallicht aus und die Vorband kam auf die Bühne. Ich habe ja schon einige Vorgruppen bei Konzerten gehört, aber mit dieser Art Musik konnte ich ganz und gar nichts anfangen. Dazu kam, dass ich den Sänger überhaupt nicht verstanden habe, was zum einen vielleicht an der Art des Gesangs lag und zum anderen evtl. auch an der Akustik im Saal bzw. an der Einstellung des Sounds. Ich war ja aber wegen Rammstein gekommen und nicht wegen der Vorband, die ca. 30 Minuten spielte.

Nach weiteren 30 Minuten Umbauzeit begann pünktlich um 21:00 Uhr das Rammstein-Konzert. Das Licht ging wieder aus und eine an der Decke hängende Stahlbrücke wurde funkensprühend herabgelassen, bis sie ein paar Meter über dem Boden hing. Aus dem hinteren Teil der Halle sah man einen Fackelträger und im Schlepptau die komplette Band, die wie ein Prozessionszug Richtung Brücke ging. Dort angekommen stiegen sie auf ein kleines Mittelpodest, das dann langsam Richtung Brückeneinsteig hochfuhr. Dann schritten alle Musiker langsam über diese Stahlbrücke Richtung Bühne. Wenige Sekunden nachdem sie die Bühne erreicht hatten, wurde die Stahlbrücke wieder hochgezogen und das Konzert begann mit dem Song “Sonne”. Dieser Konzertauftakt war sehr eindrucksvoll inszeniert und daran werde ich sicher noch einige Tage denken.
Ich möchte an dieser Stelle nicht das gesamte Konzert beschreiben, sondern nur auf ein paar spezielle Dinge eingehen. Der Einsatz von Feuer in allen möglichen Variationen ist sicherlich ein Markenzeichen von Rammstein und damit wurde auch in Frankfurt nicht gespart. Ob in Form von brennenden Mikrofonständern, brennenden Gitarren oder Flammenwerfern – Feuer war das zentrale Element in dieser außergewöhnlichen Bühnenshow – das muss man einfach mal gesehen haben.

Hier die Setlist des Rammstein-Konzerts in Frankfurt:
01. Sonne
02. Wollt Ihr das Bett in Flammen sehen
03. Keine Lust
04. Sehnsucht
05. Asche zu Asche
06. Feuer frei
07. Mutter
08. Mein Teil
09. Du riechst so gut
10. Links 234
11. Du hast
12. Haifisch
13. Bück Dich
14. Mann gegen Mann
15. Ohne Dich
=== Zugabe 1 ===
16. Mein Herz brennt
17. Amerika
18. Ich will
=== Zugabe 2 ===
19. Engel
20. Pussy

Die Songs Nr. 13-15 wurden komplett auf der kleinen Mittelbühne gespielt. Danach ging die Band über die Stahlbrücke zurück und verabschiedete sich das erste Mal von seinem Publikum. Die erste Zugabe ließ jedoch nicht lange auf sich warten und nach dieser folgte noch eine zweite Zugabe. Hier ist besonders die Performance des Songs “Engel” zu erwähnen. Till Lindemann – der Sänger von Rammstein – trägt bei diesem Song stählerne Engelsflügel auf dem Rücken, die wie ich gelesen habe, 50 kg wiegen sollen. Während des Songs klappen diese auf und es schlagen Flammen aus den Flügelenden in Form von Flammenwerfern heraus. Ein unglaubliches Bild, das sich unweigerlich in das Gedächtnis einbrennt und das man nicht so schnell aus dem Kopf heraus bekommt.
Danach verabschiedete sich Rammstein von seinen Fans und das Konzert war beendet.

An dieser Stelle möchte ich die Band einmal kurz vorstellen: Till Lindemann (Gesang), Richard Sven Kruspe (Leadgitarre), Paul H. Landers (Rhythmusgitarre), Oliver Riedel (E-Bass), Christoph “Doom” Schneider (Schlagzeug) und Christian “Flake” Lorenz (Keyboard).

Was mir etwas unangenehm bei diesem Konzert aufgefallen ist, sind die angetrunkenen Zuschauer, die hier doch in größerer Zahl, verglichen mit anderen Rockkonzerten, auffallen. Auch viele junge Frauen mussten von den Sicherheitskräften aus dem Saal getragen werden. Ob die Ursache jetzt Kreislauf- oder Alkoholprobleme waren, kann ich allerdings nicht beurteilen.
Auch die Akustik in der Halle war nicht optimal. Den Sänger der Vorgruppe Deathstars habe ich gar nicht verstanden und auch Till Lindemann war in manchen Songs nicht gut zu verstehen. Ob das an der Hallen-Akustik lag oder an der Einstellung des Sounds kann ich leider nicht beurteilen. Der Sound der Instrumente waren allerdings ganz gut eingestellt – meine Beobachtung bezieht sich lediglich auf den Gesang.

Nach zwei Stunden Spielzeit, also um 23:00 Uhr ging ich wieder Richtung Auto. Wie auch bereits auf dem Hinweg fiel mit nochmals eine Bratwurst “zum Opfer”. Die Heimfahrt verlief auf trockenen Straßen problemlos und so kam ich gegen 00:30 Uhr zu Hause an.

Als Fazit kann ich sagen, dass sich der Abend wirklich gelohnt hat, denn Rammstein mit seiner Bühnenshow einmal live zu erleben, ist wirklich eine Sache für sich und uneingeschränkt empfehlenswert. Das wird nicht das letzte Rammstein-Konzert gewesen sein, an dem ich teilgenommen habe …

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